Alters- und Pflegeheim Ruhesitz
Zelgstrasse 2
8222 Beringen
Pflegeheim Ruhesitz Beringen
Tel. 052 685 16 51
Fax 052 685 16 89
info@pflegeheim-ruhesitz.ch
SucheStart

MANIFEST

Manifest für den Ruhesitz

Wir steckten uns das Ziel, ein gemeinsames "Ruhesitzmanifest" zu schaffen.
Mit Freude und Stolz dürfen wir dieses Ergebnis präsentieren.
Ein Manifest wird definiert als eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich im Laufe eines ganzen Jahres intensiv mit der Erarbeitung unseres Manifestes auseinandergesetzt.
Dabei wollen wir einen Beitrag leisten zur Diskussion über Werte, Solidarität und Eigenverantwortung in der Langzeitpflege und Betreuung.

Für uns bedeutet Qualitätssicherung, sich mit dem eigenen Handeln auseinanderzusetzen und das eigene Verhalten laufend zu überprüfen und anzupassen. Diese Art von Qualitätssicherung haben wir intensiv umgesetzt und alle betroffenen der Pflegegruppe mit einbezogen.

Vielen Dank an alle beteiligten Personen.

Ruhesitz-Manifest

Als Pflegende/r mache ich in meiner Arbeit täglich Grenzerfahrungen. In diesen Situationen weiss ich, dass ich selbst - und nur ich – für meine Handlungen verantwortlich bin.

Ich bin mir dabei bewusst, dass ich die Kontrolle über mein Handeln verlieren kann. Verantwortung zu übernehmen heisst für mich, die Situation zu überdenken, mich zurück zu nehmen und meine Sensibilität und Geduld bestmöglichst einzusetzen.

Ich kann jederzeit auf die Hilfe von Mitarbeitern zurückgreifen.

Ich spreche offen und ehrlich im Team darüber. Durch die offene Kommunikation wird das Erlebte transparent gemacht. Die Diskussion kann mich in meinem Tun bestärken oder mir neue Erkenntnisse und Wege ermitteln.

Mein Tun kann ich auch jederzeit anderen Pflegenden, Angehörigen und Vorgesetzten mitteilen.

Ich bin mir bewusst, dass unsere Bewohner und deren Angehörige sowie auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt sind durch ihre Lebenssituation, ihren Charakter, ihre Biografie und ihre Kultur.

Ich bringe mich aktiv in die Diskussionen über Werte und Lebensqualität ein und begegne Korrekturen und Kritik als Lernprozessförderung und weiss, dass die Lernspirale nie endet.

Die gegenseitige Unterstützung und Akzeptanz wie auch das gegenseitige Lernen von und miteinander ist uns wichtig.