

2009 waren es 35 Jahre her, seit die Geschwister Kägi der Pilgermission St. Chrischona den alten "Ruhesitz" samt Umschwung zu einem symbolischen Preis vermacht haben, mit der Bedingung, dieses Haus im christlichen Geist weiterzuführen. Die Leitung des Chrischona-Werkes hat dann eine Stiftung gegründet und Stiftungsräte berufen, je ein Mitglied aus dem Aeltestenrat der Chrischona-Gemeinden Beringen, Schaffhausen und Hallau und den Inspektor vom Gesamtwerk. Als die Gemeinde Beringen dann mit einem zinslosen Darlehen von Fr. 600'000.--- die Renovation und den Neubau 1974 unterstützte, wurde der Gemeindepräsident und der Fürsorgereferent der Gemeinde Beringen zusätzlich in den Stiftungsrat gewählt.
Vor dem erneuten Ausbau in den Jahren 1992/93 wurde dann der Zweckverband "Altersbetreuung der Gemeinden des Oberklettgau" gegründet, um vom Kanton die Beiträge zu erhalten, wie sie öffentlichen Heimen ausgerichtet werden. Die Gemeinden Beringen, Löhningen, Guntmadingen und Siblingen sind seither in diesem Zweckverband zusammengeschlossen und richten im Verhältnis zum Kanton, Beiträge aus. Seit dieser Zeit sind nun auch drei Personen des Zweckverbandes im Stiftungsrat vertreten.
Der Stiftungsrat setzt sich zur Zeit aus folgenden Vertretern zusammen:
Der Verband bezweckt, die Sicherstellung von Alters- und Pflegeheimplätzen für die Einwohnerinnen und Einwohner der Verbandsgemeinden,
insbesondere durch den Abschluss eines Leistungsvertrages mit der privatrechtlichen Stiftung "Alters- und Pflegeheim Ruhesitz" in Beringen.
Dieser Leistungsvertrag regelt im Sinne von Art. 6 des kantonalen Altersbetreuungs- und Pflegegesetz die Leistungen der Stiftung
"Alters- und Pflegeheim Ruhesitz" zugunsten der Verbandsgemeinden, die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband sowie die Finanzierung der Leistungen.
a) Die Gesamtheit der Verbandsgemeinden
b) Die Delegiertenversammlung